Informationen
Grundvoraussetzung
Personen, die ein Elektromobil steuern, müssen sowohl geistig als auch körperlich dazu in der Lage sein.
Aktiv Lenken und aufrecht sitzen gehören sicher auch dazu. Mit einem Elektromobil sind Sie Teilnehmer im
Straßenverkehr, egal ob Sie auf dem Gehweg oder auf der Straße fahren.
Im Straßenverkehr ist einiges zu beachten – Vorschriften des Gesetzgebers:
• Minestalter 15 Jahre
• Keine TÜV-Pflicht, keine Überprüfung in regelmäßigen Abständen
• Personen, die vor dem 01.04.1965 geboren sind – kein Führerschein notwendig!!!
• Alle anderen Personen müssen einen Führerschein der Klasse B oder einen Mofa-Führerschein haben!!!!
Elektromobil bis 6 km/h:
• Haben keine Auflagen
• Keine Helm- und Führerscheinpflicht, kein Sicherheitsgurt
• Fahrbar auf allen Wegen (auch Gehwege und Fußgängerzonen)
• Außerhalb Ortschaften – auch kombinierte Fuß- und Radwege befahrbar
Elektromobil über 6 km/h:
• Mopedführerschein und Versicherung notwendig
• Meldepflicht
• Haftpflichtversicherung notwendig
Elektromobil bis 10 km/h:
• Fahrbar auf Radwegen und Landstraßen
Elektromobil bis 15 km/h:
• Fahrbar auf Radwegen und Landstraßen
• Haftpflichtversicherung notwendig mit Nummernschild
Welches Elektromobil passt zu mir?
Entscheidung – Welches
Elektromobil?
Das Elektromobil
kann mit viel Zubehör ausgestattet werden. Aber es stellt sich die Frage,
welches Elektromobil
zu den eigenen Bedürfnissen passt. Deshalb sollten folgende Überlegungen gemacht werden:
1. Für welche Strecken wird er benötigt?
2. Welche Wege werden befahren (Bordsteine, Steigungen, Gefälle)?
3. Geschwindigkeit, Akkulaufzeit?
4. 3- oder 4-rädriges Modell?
5. Eigengewicht – Zuladegewicht?
6. Scooter für eine Person oder für zwei Personen?
7. Geschlossene Kabine?
8. Zubehör?
9. Komfort?
10. Kosten
Eine Probefahrt hilft auf jeden Fall bei der Entscheidung, welches Modell Sie kaufen können.
Elektromobil oder doch Elektrorollstuhl?
Wenn Sie eine permanente körperliche Einschränkung haben und das Modell ständig nutzen möchten,
wäre die Wahl eines Elektrorollstuhls sinnvoll. Dieser könnte Sie im Alltag sehr unterstützen und individuel
auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Er verfügt über viele Bedienmöglichkeiten.
Wenn sie allerdings noch kurze Strecken zu Fuß zurücklegen können und vorrangig ein Modell für den
Außenbereich suchen, wäre ein Elektromobil das Richtige für Sie.
Was kostet ein Elektromobil?
Das
Elektromobil
ist nicht so teuer, wie es häufig gedacht ist. Wenn Sie im Voraus Ihre persönlichen Wünsche
(Grundausstattung + Zubehör) festlegen, fällt die Auswahl schon etwas leichter.
Folgende Faktoren beeinflussen den Preis des Elektromobils:
• Modell und Ausstattung
• Geschwindigkeit
• Reichweite
• Zubehör
Weitere Kosten:
• Wartung und Unterhalt
• Strom und evtl. Reparaturkosten
• Aufwendungen für entsprechende Batterien
•
Elektromobil
über 6 km/h benötigen eine Haftpflichtversicherung
Elektromobile – sind Testsieger ermittelt?
Aufgrund der Anforderungen jedes Einzelnen und der individuell stark variierten Leistungspakete der Anbieter,
lässt sich nicht klar darstellen, wer Testsieger ist. Nur die eigenen Bedürfnisse dürfen die Wahl des
Elektromobils beeinflussen – nicht der Testsieger.
Vergleichen Sie Ihre Lebensumstände mit dem Leistungsumfang des
Elektromobils. Besonders wichtig ist eine
Probefahrt. Hier kann man die Vorzüge des Modells erkennen.
Anforderungen – im Vorfeld festgelegt:
• Welche Ausstattung?
• Welche Reichweite?
• Welche Geschwindigkeit?
Welche Strecken legen Sie zurück?
Wenn Sie viel und lange mit dem
Elektromobil
fahren möchte, sollten Sie ein Modell mit großer Reichweite und viel
Komfort wählen. Unter viel Komfort versteht man z.B. einen bequemen Sitz, gute Federung. Ein Kabinenfahrzeug ist zu
empfehlen, wenn Sie weite Strecken zurücklegen möchten. Dies besteht aus einem Dach oder einer geschlossenen Kabine.
Bei Wind und Wetter sind Sie dann geschützt. Einen weiteren Vorteil bietet die Kabine bei Unfällen. Allerdings haben diese
Modelle einen höheren Anschaffungspreis aufgrund des gehobenen Komforts. Wenn Sie zu zweit unterwegs sein möchten,
empfiehlt sich ein Doppelsitzer.
Geschwindigkeiten des Elektromobils?
Es gibt verschiedene Modelle. Die meisten Elektromobile verfügen über eine Geschwindigkeit von 6, 10, 12 oder 15 km/h.
Auf die Höchstgeschwindigkeit Ihres
Elektromobils
sollten Sie achten. Wenn das geplante Modell höchstens 15 km/h fährt,
können Sie dieses auch ohne Führerschein steuern. Die Krankenkasse übernehmen die Kosten für ein Elektromobil
aber nur, wenn es nicht schneller als 6 km/h fährt. Ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h wird auch eine
Haftpflichtversicherung notwendig.
Zu beachten:
Mobile ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h dürfen auf Landstraßen und Fahrradwegen fahren.
Schrittgeschwindigkeit allerdings auf Gehwegen und in Fußgängerzonen!
Auch den die Krankenkassen die Kosten für ein Elektromobil nur mit Geschwindigkeiten bis 6 km/h übernehmen,
ist es für den Fahrer angenehmer, wenn das Mobil über eine höhere Geschwindigkeit verfügt.
Zubehör für Ihr Elektromobil
Ihr
Elektromobil
können Sie ganz individuell nach Ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen mit dem passenden
Zubehör ausstatten. Von Körben und Taschen bis hin zu Anhängern oder Gehhilfen-Halter oder Gepäckträger ist möglich.
Ihr Fahrzeug lässt sich je nach Jahreszeit ausrüsten.
Vergrößern Sie Ihren Stauraum:
Serienmäßig ist Ihr
Elektromobil
mit einem Einkaufskorb für kleinere Einkäufe ausgestattet.
Für größere Einkäufe bieten sich ein Gepäckträger oder Transportboxen an
Sicherheit
Um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, können Sie Ihr Mobil mit zusätzlichen umfangreichen
Sicherheitsausstattungen ausstatten. Serienmäßig sind Heckmarkierungstafel, Bremslichter, Blinker und
Beleuchtungsanlage mit Scheinwerfern. Um bei Dunkelheit besser erkennbar zu sein, können Reflektoren und Lichter
optional angebracht werden. Für eine bessere Rundumsicht ist auch ein Rückspiegel von Vorteil. Sofern ein Sicherheitsgurt
nicht zur Grundausstattung gehört, lässt sich dieser auch nachrüsten.
Tipp: Zusätzliche Sicherheit bietet ein Personenortungssystem, das Ihren Angehörigen anzeigt, wo Sie sich gerade befinden.
Hilfsmittel für Ihr Elektromobil:
• Halterungen für Rollatoren
• Halterungen für Gehstock
• Halterungen für Sauerstoffflasche
• Halterungen für Getränke
• Rampen zur Überwindung von Treppen oder zum Einfahren ins Auto
• Regendach und Poncho
• Armaturenabdeckung
• Sitzheizung (akkubetrieben) und Schlupfsäcke
• Faltgarage oder Abdeckhaube
Wo kaufe ich mein Elektromobil?
Heutzutage besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug auch online zu erwerben. Vor allem durch den entsprechenden
Online-Preis in Vergleich zum Fachhandel. Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl. Man kann sich in aller Ruhe über
das Produkt und deren Vorzüge informieren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden. Bei Fragen können
Sie jederzeit zum Serviceteam Kontakt aufnehmen. Wir helfen Ihnen bei der Modellauswahl und evtl. dem
entsprechenden Zubehör.
Sollten Sie mit Ihrem
Elektromobil
nicht zufrieden sein, besteht die Möglichkeit, vom 14-tägigen Widerrufsrecht
Gebrauch zu machen. Die Garantie beträgt 2 Jahre, ausgenommen Verschleißteile und Akkus.
Die Lieferung erfolgt kostenlos. Ein kompetenter Service-Kundendienst steht Ihnen zur Verfügung.
Tipp 1: das Elektromobil als notwendiges Hilfsmittel
Die Krankenkassen beteiligen sich nicht nur an den Anschaffungskosten, sondern auch an dem notwendigen
Zubehör und an der Finanzierung des Unterhalts. Auch wenn ein Elektromobil ein zugelassenes Hilfsmittel darstellt,
sollten Senioren auf folgende Aspekte achten, damit ihr Fahrzeug bezuschusst wird:
• Das E-Mobil muss aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit von einem Arzt verordnet werden.
Dazu gehört beispielsweise eine eingeschränkte Gehfähigkeit oder eine Behinderung.
• Das Elektromobil muss förderfähig sein. Dafür muss es eine Hilfsmittelnummer besitzen
• Erstattungsfähig vonseiten der Krankenkassen sind nur Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 6 km/h.
Antrag abgelehnt? So geht’s weiter!
Die Krankenkasse fällt die Entscheidung, ob der Bedarf auf ein Elektromobil und damit auch die Kostenübernahme
gerechtfertigt ist. Wenn Sie eine Verordnung Ihres Arztes vorlegen und Ihre Krankenkasse den Antrag trotzdem ablehnt,
können Sie daraufhin Widerspruch einlegen. Dann kann es sich lohnen, sich den Bedarf von verschiedenen Fachärzten und
Therapeuten bestätigen zu lassen. Diese Meinungen können daraufhin gesammelt der Krankenkasse übergeben werden.
Unter Umständen wird eine erneute Überprüfung veranlasst.
Übrigens: Ihre Krankenkasse ist nicht dazu angehalten, Ihnen genau das Modell zu bezuschussen, was in Ihrer
Verordnung angegeben ist. Nicht alle Elektromobile sind auf Verordnung erhältlich (hierfür ist eine
Hilfsmittelnummer notwendig). Womöglich erhalten Sie ein anderes oder ein gebrauchtes Fahrzeug. Gegen diesen
Entschluss der Krankenkasse können Sie nichts ausrichten.
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Ready to go
Rechts ein neues Fahrzeug eines Kunden.
Links unser Begleitfahrzeug für die erste begleitete Fahrt mit dem Kunden bei der Übergabe.
So geht das bei uns.
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig.




